Der große Gravelschuh-Guide

Im Test: Neun Schuhe auch für breite Füße

02.07.2024 | Text: Verena Hoppe

„These boots are made for walking”… oder “these shoes are made for cycling”? Spezielle Schuhe zum Radfahren haben ihre Daseinsberechtigung. Egal, ob du dein erstes Paar Radschuhe suchst oder dich nach einem neuen Paar umschauen möchtest – wir haben in diesem Ratgeber eine große Übersicht aktueller Modelle speziell für das Gravelbiken zusammengestellt und getestet. Die Schuhe sind dabei so unterschiedlich wie das Radfahren selbst. Extra leicht und luftig für Gravelrennen, auch bequem beim Gehen für Bikepacking-Abenteuer oder exakt an die individuelle Fußform angepasst? Der Markt bietet einiges. Zudem haben wir auch zwei Modelle im Test, die sich besonders für breite Füße eignen sollen. Wir wollen dir bei der Suche nach dem passenden Radschuh helfen. Mit diesem Guide kannst du dir einen Überblick über verschiedene Marken und Modelle verschaffen.

Diese Modelle haben wir getestet:

Crankbrothers Candy Lace

Fizik Vento Proxy

Fizik Vento Ferox Carbon

Northwave Hammer Plus

Northwave Rockster 2 DK

Q36.5 Unique Adventure

Gravelschuhe für breite Füße:

Bont Vaypor G Li2

Shimano SH-XC502 (wide)

Auf was sollte bei der Suche nach einem Paar Schuhe für das Gravelbiken also geachtet werden?

Sohlensteifigkeit

    Radschuhe haben unterschiedlich steife Sohlen – je nach Einsatzzweck und Preisklasse. Beim Pedalieren soll die Kraft möglichst direkt auf die Pedale übertragen werden. Eine zu weiche Sohle kann zu viel Kraft schlucken. Allerdings kann es besonders bei Graveltouren mal passieren, dass das Fahrrad für ein Stück geschoben werden muss. Dann soll die Sohle rutschfest sein und auch auf matschigen Untergründen Traktion bieten.

    Ein Steifigkeitsindex gibt häufig an, wie hart die Sohle ist. Den entwickeln die meisten Hersteller aber selbst, deswegen lassen sich Schuhe verschiedener Marke untereinander nicht vergleichen. Oft haben die Einstiegsmodelle etwas weichere Sohlen, während die höherpreisigen Schuhe durch Carbonsohlen mit großer Steifigkeit und leichtem Gewicht für den Renneinsatz punkten. Besonders als Neuling auf dem Rad und für Fahrer:innen ohne Rennambitionen können die günstigeren Modelle völlig ausreichen, um sich erstmal an Fahrradschuhe zu gewöhnen oder um schlichtweg mehr Komfort im Alltag zu haben.

    Größe

      Natürlich ist auch die Schuhgröße wichtig bei einem Radschuh. Da der Fuß beim Pedalieren aber keine Abrollbewegung wie beim Laufen macht, brauchen die Zehen weniger Platz im Vorderbereich. Die Zehen sollen trotzdem vorne nicht anstoßen. Anprobieren ist hierbei unerlässlich. Bedenke auch, dass Füße abends und bei Hitze und langen Fahrten zusätzlich anschwellen. Etwas Spielraum sollte also vorhanden sein, wenn die Schuhe anprobiert werden.

      Breite

      Die richtige Breite der Gravelschuhe ist entscheidend für Komfort und Leistungsfähigkeit. Bei einer Umfrage in unserer Instagram-Community haben wir einige Rückmeldungen bekommen, dass ihr mit breiten Füßen Schwierigkeiten habt, passende Schuhe zu finden. Klassische Schuhleisten sind oft zu schmal und entsprechen nicht der natürlichen Form des Fußes, was zu einer Einengung im Vorfußbereich führen kann. Diese Enge kann Druckstellen verursachen und die Durchblutung beeinträchtigen. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch die Kraftübertragung auf das Pedal beeinträchtigen. Ein Schuh, der in der Breite passt, sorgt hingegen für eine bessere Durchblutung, vermeidet Taubheitsgefühle und erhöht den allgemeinen Komfort auf langen Fahrten.

      Tipp: Einfach mal die Innensohle aus dem Schuh nehmen, auf den Boden legen und sich mit dem Fuß draufstellen. So ist es gut zu erkennen, an welchen Stellen und wie sehr der Fuß breiter ist als der Schuh. Ein Radschuh soll eng und stabil am Fuß sitzen, trotzdem soll der Fuß nicht eingeengt und seiner natürlichen Form beraubt werden. Folgen von zu engen Schuhen können Schmerzen, Taubheitsgefühle und Kribbeln sein. Zudem wirkt sich die verschlechterte Durchblutung negativ auf die Leistungsfähigkeit aus.

      Verschlusssystem

      Klettverschluss, Schnürsenkel oder ein Drehverschluss: Verschlussysteme für Radschuhe gibt es viele und sind letztendlich eine Frage der persönlichen Vorlieben und des Preises. Bei den Einstiegsmodellen werden die Schuhe häufig mit Klettverschluss geschlossen, was auch ausreichend ist, um den Schuh stufenlos an den Fuß anzupassen. Nachteilig kann hierbei sein, dass die Klettverschlüsse nach viel Gebrauch und bei Verschmutzung nicht mehr so gut halten.

      Für einen klassischen Look sorgen Schnürsenkel. Damit lässt sich der Schuh ebenso individuell anpassen, kann aber nicht so schnell gelockert oder fester geschnürt werden wie bei den anderen Systemen. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass sich die losen Schnürsenkel nicht im Kettenblatt verfangen.

      Drehverschlüsse wie das BOA-System erlauben schnelle und einfache Anpassungen selbst während der Fahrt. Es besteht aus einem Drehknopf, der mit einem dünnen, aber starken Draht verbunden ist. Durch Drehen des Knopfes kann die Spannung des Drahtes stufenlos angepasst werden, wodurch der Schuh gleichmäßig und sicher am Fuß sitzt.

      Klicksystem

      Beim Kauf von Radschuhen ist die Wahl des richtigen Klicksystems entscheidend, da es den Kontaktpunkt zwischen Schuh und Pedal bestimmt und somit die Effizienz und Kontrolle beeinflusst. Bei der Auswahl an Fahrradschuhmodellen gibt es drei gängige Systeme: Schuhe ohne Klicksystem für Plattformpedale, 2-Loch und 3-Loch. Vor dem Schuhkauf solltest du dich schon für ein Pedalsystem entschieden haben, da ansonsten Adapter verwendet werden müssen. Auf dem Gravelbike werden hauptsächlich Schuhe mit dem 2-Loch-System verwendet. Es zeichnet sich durch seine beidseitig einrastenden Cleats und eine Bauweise mit in der Sohle versenkten Cleats aus, die das Gehen im Gelände erleichtert. Außerdem funktioniert der Einrastmechanismus auch bei verschmutzten Cleats und Pedalen. Beliebte 2-Loch-Systeme sind SPD* von Shimano und das Easy Release-System* von Crankbrothers. Diese sind nicht untereinander kombinierbar!

      Das 3-Loch-System wie Shimanos SPD-SL ist hingegen für den Rennradbereich konzipiert. Es bietet eine größere Auflagefläche und somit eine bessere Kraftübertragung auf das Pedal, ist aber weniger für das Gehen geeignet und funktioniert schon bei geringer Verschmutzung der Cleats nicht mehr gut.

      Die Gravelschuhe im Test

      Crankbrothers Candy Lace

      Die Fakten

      ModellCrankbrothers Candy Lace
      Farben

      Schwarz/gum, navy/light blue, white/grey

      Größen37 - 49

      UVP

      159,99 €

      Der Candy Lace von Crankbrothers in black/gum.

      Süß geschnürt

      Der Candy Lace von Crankbrothers verfügt über eine steife, faserverstärkte Nylonsohle für effiziente Kraftübertragung, ein minimalistisches Obermaterial, eine vibrationsdämpfende EVA-Innensohle und eine entspannte Passform für ganztägigen Komfort.

      Das Match-System optimiert das Einrasten für Crankbrothers-Klick-Pedale, während die erweiterte 35-mm-Cleat-Schiene die Kompatibilität mit anderen gängigen Pedalen gewährleistet. Der Anti-Rutsch-Bereich in der Fußmitte soll auch nicht eingeklickt für Sicherheit sorgen. Die Zehenbox ist mit TPU verstärkt und schützt die Zehen vor Einschlägen von vorne.

      Das ist Andreas' individuelles Feedback:

      Die Candy Lace Radschuhe fallen eher schmal aus. Optisch überzeugt mich der Schuh, alles wirkt sehr gut verarbeitet. Das Verschlusssystem funktioniert so gut, wie man eben eine Schleife binden kann. :-) Auch bei Hike a Bike gab es keine Probleme, die Sohle ist rutschfest auch bequem.

      Das hat uns gefallen ...

      + besonders geeignet für das Klickpedalsystem von Crankbrothers

      + sieht gut aus

      + rutschfeste Sohle

      + hochwertig verarbeitet

      ... Und das nicht so sehr:

      - nichts zu finden :-)

      Der Crankbrothers Candy Lace hat mir von der ersten Sekunde an gefallen. Das Material wirkt hochwertig und gut verarbeitet und man kann auch mal das Rad auf die Schulter nehmen und einen Trail sicher begehen. Der Schuh macht gute Arbeit, ich fühlte mich immer sicher mit dem Rad verbunden und die Kraftübertragung ist dank der steifen Sohle sehr direkt.

      DMT DK1

      Die Fakten

      ModellDMT GK1
      Farben

      Black/anthracite, black/ocra, black/bordeaux

      Größen37 - 46

      UVP

      179 €

      Luftig gestrickt

      Robert hat den GK1 von DMT in black/ocra getestet. Der Aufbau aus Strickmaterial macht den Gravelschuh einzigartig, denn das Material soll ihn sehr leicht und atmungsaktiv machen. Zusätzlich passt sich der elastische Strickstoff gut an die Fußform an. Geschlossen wird er mit reflektierenden Schnürsenkeln.

      Die Michelin®-Sohle verspricht doppelte Steifigkeit und ein besonderes Gemisch des Sohlenmaterials für Rutschfestigkeit auch neben dem Fahrrad.

      Die Sohle des GK1 von DMT.

      Das ist Roberts individuelles Feedback:

      Mir gefällt die sportliche, aber unübliche Strickoptik des Schuhs. Das Strickmaterial ist luftig, aber auch sehr robust. Dadurch ist der GK1 aber nur etwas für trockene Tage, da Wasser sehr schnell durch das grobe Material kommt.

      Die Schnürsenkel muss ich sorgfältig binden, sodass die Enden nicht versehentlich im Kettenblatt landen. Der Verschluss durch Schnürsenkel funktioniert gut, die Schnüre sind angenehm, greifen die Finger oder den Schuh nicht an, lassen sich gut zusammenziehen oder auflösen.

      Die Sohle von Michelin ist steif, bietet beim Gehen durch etwas „Flex“ aber auch Komfort. Die Stollen sind grob und haben besonders auf Waldboden guten Grip. Auch sonst erwiesen sie sich als komplett rutschfest.

      Leider ist der GK1 für meine Füße in der passenden Größe etwas zu schmal. Ich habe arge Probleme in den Schuh einzusteigen. Wenn der Fuß drin ist und ich die Original-Sohle nutze, habe ich keine Druckprobleme. Aber einsteigen und aussteigen sind mühsam. Die Innensohle, die ich seit meinem Bike Fitting in den meisten Schuhen nutzen, passt in diesen Schuh nicht hinein. Sie ist zu breit und würde sich an der Seite nach oben wölben.

      Das hat uns gefallen ...

      + Der Fuß ist beim Fahren wirklich fest mit dem Schuh verbunden und die Kraftübertragung ist sehr gut. Letzteres hat mich positiv überrascht.

      + Bei Trockenheit und vor allem bei Hitze ist die Belüftung richtig toll. Die Strickstruktur lässt Wärme aus dem Schuh und schwitzt man trotzdem, dann wird die Feuchtigkeit nach außen getragen und trocknet dort ebenfalls sehr schnell ab.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Einstieg und Ausstieg in und aus dem Schuh sind nicht leicht. Ich habe keine überdurchschnittich breiten Füße, aber trotzdem komme ich nur schwer hinein und hinaus, auch mit äußerst dünnen Socken. Meine Einlegesohlen passen ebenfalls nicht in den Schuh.

      Der DMT GK1 ist ein schöner Sommerschuh und ich empfehle den Gravelschuh allen, die im Sommer unter warmen Füßen leiden. Gerüche sind in diesem Schuch vermutlich niemals ein Problem. Wer ein Design mag, dass auch mal vom Lederlook mit Drehverschluss abweicht, könnte hier absolut zufrieden sein. Für breite Füße oder nasses Wetter ist der Schuh nicht gemacht.

      Fizik Vento Proxy

      Die Fakten

      ModellFizik Vento Proxy
      FarbenBlack, koralle/lila, sky blue reflective
      Größen36 - 48

      UVP

      229 €


      Die Sohle des Vento Proxy von Fizik.

      Frischer Wind an den Zehen

      Marcello hat den Vento Proxy von Fizik in schwarz getestet. Der Schuh soll besonders atmungsaktiv und leicht und damit besonders für Offroad-Rennen geeignet sein. Für gute Belüftung sorgt ein transparentes PU-laminiertes Netz, das reißfest und strapazierfähig sein soll. Verschlossen wird der Vento Proxy mithilfe des Li2 BOA® Fit Systems. Die Laufsohle besteht aus neu entwickeltem X3-Faserverbund und verspricht effiziente Kraftübertragung durch mehr Steifigkeit.

      Das ist Marcellos individuelles Feedback:

      Optisch macht der Vento Proxy einen hervorragenden Eindruck. Alles sieht sehr hochwertig und gut verarbeitet aus. Es gibt zwei bunte Versionen und eine schwarze, um verschiedenen optischen Ansprüchen zu genügen. Die Farbvariante ‚sky blue reflective‘ hat reflektierende Elemente an der Seite.

      Der Schuh ist durch das Netz sehr leicht und luftig, das lässt ihn auch schnell trocknen. Die Passform ist eher schmal, ansonsten passt mir das Modell in meiner normalen Schuhgröße. Eine Nummer größer wäre aber auch ok gewesen.

      Das Verschlusssystem funktioniert einfach und mir gefällt die etwas bessere BOA-Variante, mit der sich durch Drehen in die andere Richtung die Spannung löst. Beim Fahren merke ich durch die steife Sohle eine sehr gute Kraftübertragung. Dadurch funktioniert das Gehen auf harten Untergründen nicht ganz so gut und die Gummisohle quietscht etwas. In der Natur auf weichem Boden trumpft das rutschfeste Profil.

      Das hat uns gefallen ...

      + Der BOA Verschluss, der sich mit dem Drehrad schließen und öffnen lässt.

      + Die gute Belüftung: Dadurch trocknet der Schuh auch recht schnell.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Das Obermaterial wirft ein bisschen Falten, wenn man den Schuh eng einstellt. 

      - Bunte Socken sieht man durch das Obermaterial teilweise durch.

      Ich war erstaunt, wie gut der Vento Proxy für einen Race-Schuhe beim Gehen abschneidet. Alles in allem hat mich der Schuh auf jeden Fall überzeugt. Gerade, dass das Obermaterial gut belüftet ist, finde ich sehr angenehm. Und der BOA Verschluss, der sich auch schrittweise lockern lässt, ist einfach super praktisch.

      Fizik Vento Ferox Carbon

      Die Fakten

      ModellFizik Ferox Carbon
      Farben

      Schwarz, lila/weiß, schlamm/lila, rot/aquamarin

      Größen36 - 48

      UVP

      299 €


      Die Sohle des Vento Ferox Carbon von Fizik.

      Knalliges Carbon

      Manuel und Clarissa haben den Fizik Vento Ferox Carbon getestet. Durch das duale Verschlusssystem kann die Schuhweite am Rist und Vorfuß individuell eingestellt werden. Das Powerstrap-System am Rist ist dabei besonders unempfindlich bei Stürzen. Für Rutschfestigkeit und Grip soll die neu entwickelte X1-Außensohle sorgen, zugleich übermittelt eine Carbonplatte in der Sohle optimal die Kraft auf die Pedale. Auf der Oberseite spart die Kombination aus einem mit Polyurethan beschichteten Material und reißfesten Mesh Gewicht und sorgt für gute Belüftung.

      So fällt ihr persönliches Feedback aus:

      Das Lila und die grüne Schrift wirken knallig, das cremefarbene Weiß macht den Schuh elegant, insgesamt ist der Schuh eine tolle Ergänzung zu einem schlichtem Outfit um etwas Farbe reinzubringen oder lässt sich gut mit hellen Klamotten kombinieren. Beim Schlamm/Lila-Modell ist die Kombination aus braun und lila genau das Richtige für den etwas dezenteren Look, ohne dabei langweilig zu wirken. 

      Dank der Carbonsohle sind die Schuhe sehr leicht und steif, zudem sehen sie echt cool aus! Die Verschlusskombination aus dem Powerstrapsystem oben und dem bi-direktionalen Li2 BOA® Fit-System unten sorgt für ideale Passform am Vorderfuß. Der Schuh fällt normal aus. Der Size Guide auf der Webseite hilft hier, die perfekte Größe zu finden.

      Das hat uns gefallen ...

      + Die Farben

      + Der BOA-Verschluss 

      + die allgemeine Performance des steifen und gleichzeitig superleichten Schuhs

      ... Und das nicht so sehr:

      - Nichts auszusetzen, es ist zwar nicht der günstigste Schuh, aber jeden Euro wert.

      Der Vento Ferox Carbon ist der perfekte Schuh für alle, die Performance und hohe Qualität wollen – steif, leicht und schnell. Die Passform ist dank des
      Verschlusssystems für viele Füße geeignet und aufgrund des Mesh-Materials sehr atmungsaktiv. Durch die coolen Farbkombinationen ist der Schuh ein
      echter Hingucker und eine stylische Ergänzung zum Outfit.

      Nicht verpassen

      Als Gravel Club Member erhältst du 15 % Rabatt auf deine Bestellung bei Fizik!

      Northwave Hammer Plus

      Die Fakten

      ModellNorthwave Hammer Plus
      Farben

      Schwarz, weiß, silber, grün

      Größen36 - 50

      UVP

      134,99 €


      Die Sohle des Hammer Plus von Northwave.

      Hammer gut?

      Jeanette hat den Hammer Plus* von Northwave getestet. Der preiswerte Schuh verspricht eine hervorragende Atmungsaktivität und Komfort auf und neben dem Bike. Der SLW3-Drehverschluss von X-Dial funktioniert ähnlich wie die BOA-Drehverschlüsse. Zum Schließen wird in einer Richtung gedreht, mithilfe des seitlichen Knopfes kann der Verschluss auch schrittweise gelockert werden. Für rutschfestes Gehen auf jedem Untergrund soll die Jaws Evo Sohle sorgen. Eine Fußgewölbestütze soll die Kraft optimal auf das Pedal übertragen.

      Das ist Jeanettes Feedback:

      Rein optisch gefallen mir diese Schuhe sehr gut. Sie
      zeichnen sich durch ein modernes und sportliches Design aus. Die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei und die Materialien wirken hochwertig.
      Ich habe die Schuhe in weiß. Anfangs war ich skeptisch, ob diese helle Farbe bei Regen und im Matsch durchhält. Tatsächlich hält das Material einiges aus und lässt sich im Nachgang gut säubern, sodass dieser Schuh auch nach matschigen Ausfahrten aussieht wie neu.
      Ich fahre die Shimano PD-EH500 Explorer SPD-Pedale, dies ist Plattform- und Klickpedal in Einem. Wenn es mal rutschig oder technisch anspruchsvoll ist, klicke ich gerne mal aus, um die flache Pedalseite zu nutzen. Leider hat mir der Schuh hierbei keine Sicherheit gegeben, ich hatte wenig Halt auf dem Pedal und rutschte häufig ab. Dementsprechend empfehle ich die Schuhe nur Personen, die ausschließlich Klickpedale fahren. Das Verschlusssystem erfordert anfangs etwas Übung, funktioniert aber präzise und sehr zuverlässig.

      Das hat uns gefallen ...

      + Komfortabel

      + Robustes Material lässt sich gut säubern.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Rutschige Sohle auf dem Pedal

      Meines Erachtens ist dieser Schuh ideal für Menschen, die einen günstigen Schuh suchen und ausschließlich mit Klickpedalen fahren. Der Northwave Hammer Plus bietet eine gelungene Mischung aus Komfort und Stabilität. 

      Jetzt kaufen

      Über diesen Link kannst du den Northwave Hammer Plus im Online-Shop von Bike Components kaufen. Wir erhalten dabei eine Provision, um unsere Arbeit zu finanzieren. Also räumt am besten den ganzen Laden aus! ;-)

      Northwave Rockster 2

      Die Fakten

      ModellNorthwave Rockster 2
      Farben

      Silber

      Größen36 - 50

      UVP

      164,99 €


      Die Sohle des Rockster 2 von Northwave.

      Besonderer Fersenhalt

      Marc hat den Rockster 2 von Northwave getestet. Genau wie beim Northwave Hammer Plus sorgt die Jaws Evo Sohle mit Zehenflex-System für Traktion auf und neben dem Bike. Für besonderen Fersenhalt soll der unidirektionale Faserverlauf aus TPU sorgen, damit der Fuß nicht aus dem Schuh rutscht.

      Das ist Marcs individuelles Feedback:

      Die sportlich robuste Optik gefällt mir, die Verarbeitungsqualität ist einwandfrei. Es gibt eine spezielle Lasche, um die Schnürsenkel sicher einzuklemmen.
      Angenehm zu tragen, durch das perforierte Obermaterial werden meine Füße nicht zu warm. Die Kraftübertragung ist gut, in Kombination mit meinen Solestar-Einlagen aber noch wesentlich besser.

      Das hat uns gefallen ...

      + Der Schnürschuh steht den Systemen mit Drehverschluss in Nichts nach.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Beim Übergang der Lasche zum Schuh entsteht ein kleiner Knick im Material.

      Die Rockster sind gutaussehende Schuhe, die durch die Schnürung einen klassischen Look erhalten. Wer einen bequemen Gravelschuh sucht, bekommt hier ein tolles Preisleistungsverhältnis. Beim Rockster handelt es sich nicht um einen Schuh, bei dem die reine Kraftübertragung im Vordergrund steht, aber mit entsprechenden Einlagen wird das ganze System sportlicher und bietet das perfekte Tuning auch für ambitionierte Biker.

      Q36.5 Unique Adventure

      Die Fakten

      ModellQ36.5 Unique Adventure
      Farbenfluo grün, orange, schwarz, silbergrau, weiß
      Größen37 - 48

      UVP

      250 €


      Die Sohle des Unique Adventure von Q36.5.

      Zweiteilige Sohlentechnologie

      Mandy hat den Unique Adventure Gravelschuh von Q36.5 getestet. Handgeformte Leisten sollen für eine präzise Passform sorgen. Das Design ohne Zunge mit einem einteiligen Obermaterial bietet eine schlanke und nahtlose Optik.
      Das Fußbett aus Memory-Schaumstoff wurde in Zusammenarbeit mit Elastic Interface entwickelt, um optimalen Komfort zu gewährleisten. Die Außensohle enthält im Vorfußbereich Carbonfasern für Stabilität und flexible Bereiche im hinteren Teil, um ein natürliches Gehen zu ermöglichen.
      Zusätzlich bietet der thermoplastische Power Wrap Support, der den Rist umschließt, eine enge und stabile Passform. Diese Entwicklung dient dazu, Vibrationen zu absorbieren und die Stabilität des Fußes zu erhöhen.

      Das ist Mandys individuelles Feedback:

      Der Schuh ist schmal geschnitten und fällt eher klein aus. Die Kraftübertragung ist durch die harte Sohle sehr gut und ich habe sehr viel Halt im Schuh. Beim Gehen empfinde ich die Sohle als eher rutschig.
      Das weiche Material und die Einstiegshilfe in Form einer kleinen Lasche haben mir sehr gut gefallen. Die hochwertige Verarbeitung hat mich auch überzeugt.

      Das hat uns gefallen ...

      + Weiches Obermaterial

      + Praktische Lasche als Einstiegshilfe

      + Gute Verarbeitung

      ... Und das nicht so sehr:

      - Beim Gehen ist die Sohle eher rutschig

      Nach einem ausführlichen Test auf Schotterwegen rund um Berlin und auf Sardinien bin ich überzeugt von den Schuhen. Sie sind sehr angenehm zu fahren, ich habe keine Druckstellen und meine Füße waren stets gut belüftet. Die harte Sohle sorgt für ein effizientes Fahrgefühl.

      Fahrradschuhe für breite Füße

      Bont VAYPOR G LI2

      Die Fakten

      ModellBont Vaypor G Li1
      FarbenSchwarz
      Größen36 - 50
      Breitenschmal, standard, breit, doppelt breit

      UVP

      379 €

      Hitzeverformbare Chassis aus Monocoque-Carbon

      Benno hat den Vaypor G Li1 von Bont Cycling getestet. Die Marke wirbt mit einer biomechanisch überlegenen Passform ihrer Radschuhe. Einzigartig bei Schuhen von Bont ist die vollständig hitzeverformbare Chassis aus Monocoque-Carbon: Einfach in den Backofen stellen und dann an die individuelle Fußform anpassen. Diese Chassis ist an den Seiten hochgezogen, dadurch liegen die Füße wie in einer Wanne gebettet. Von Vorfußbereich über das Fußgewölbe bis zur Ferse wird der Fuß durch die Carbonsohle gestützt.
      Auch die extrem niedrige Standhöhe von 3,6 Millimetern sorgt für effizientes Pedalieren, da der Fuß somit sehr nah an der Pedalachse ist. Der Li2-BOA-Verschluss lässt sich in beide Richtungen millimetergenau verstellen.

      Die Sohle des Vaypor G Li1 von Bont Cycling.

      Fahrradschuhe in vier verschiedenen Breiten: Für schmale bis breite Füße

      Bont bietet die Radschuhe in vier Breiten an: Schmal, Standard, Breit und Extra Breit. Auch wenn unser Tester Benno seine Füße als eher breit bezeichnet, ist er in der Messetabelle von Bont doch bei der Größe ‚Standard‘ gelandet. Das kann an der allgemein natürlicheren Vorfußform liegen, an die die Radschuhe von Bont angepasst sind.
      Die Schuhe sind in den Größen 36 bis 50 lieferbar, von Größe 40 bis 47 gibt es auch halbe Größen.

      Das ist Bennos individuelles Feedback:

      Mir gefällt die schlichte Optik des Schuhs. Die Verarbeitung ist gut, allerdings sind ein paar Reste vom Kleber zu sehen. Die Sohle aus Voll-Carbon ist extrem steif, die Kraftübertragung auf dem Rad ist wirklich bemerkenswert. Dadurch sind die Schuhe aber definitiv nichts zum Laufen. Anziehen, Graveln, Ausziehen! ;-) Die aufgeklebten Gummistollen geben guten Halt, außerdem können im Vorderbereich noch zusätzliche Stollen eingeschraubt werden.

      Das hat uns gefallen ...

      + Die hochgezogene Vollcarbonsohle geht wie eine Wanne um den Fuß und lässt im vorderen Bereich dennoch genug Platz.

      + Extrem steife Sohle für performance-orientiere Fahrer:innen.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Hoher Preis.

      Wer einen absolut reinrassigen Race-Schuh sucht, ist hier genau richtig. Dieser Schuh schluck gefühlt so gut wie keine Leistung und gibt die Energie aus den Beinen direkt an das Pedal weiter. Wer allerdings nach dem schneller Geschottere noch ein wenig in diesem Schuh unterwegs ist, wird schnell merken, dass die Füße anfangen zu schmerzen. Für Bikepacking-Touren würde ich diesen Schuh weniger empfehlen.

      Shimano SH-XC502 (breit)

      Die Fakten

      ModellShimano SH-XC502 (XC5)
      FarbenSilver, moss green, black
      GrößenStandard: 38-50, Breit: 38-48

      UVP

      159,95 €


      Die Sohle des XC5 von Shimano.

      Gravelschuhe in jeder Preisklasse

      Shimano bietet eine sehr große Auswahl an Fahrradschuhen an, die sich für das Gravelbike eignen. Speziell als Gravelschuhe sind die Modelle aus der RX-Reihe deklariert. Diese gibt es aber nicht mit den breiteren Leisten. Da wir noch mehr breite Modelle in unseren Test integrieren möchten, haben wir uns für den XC5* aus der Cross-Country Modellreihe entschieden. Diese Schuhe funktionieren natürlich genauso gut auf dem Gravelbike. Die XC-Modelle gibt es vom günstigen Einstiegsmodell CX1 bis zum High-End-Rennschuh XC9. Zusätzlich sind auch mehrere Varianten als Damenvarianten deklariert, die besonders angepasste Leisten haben. Leider gibt es die breiten Modelle nur in der Herrenvariante.

      Cross-Country-Schuhe auf dem Gravelbike

      Unsere Testerin Verena hat sich deswegen für das Herrenmodell des XC5 entschieden. Dieser Mittelklasse-Schuh verspricht durch die Ultread XC Außensohle aus Gummi langlebigen Grip. Die Stollen lassen sich individuell einstellen und auch austauschen. Für gute Kraftübertragung sorgt die glasfaserverstärkte Zwischensohle.

      Die breite Ausführung des Gravelschuhs XC5 von Shimano.

      Das ist Verenas individuelles Feedback:

      Vorher bin ich schon ein vergleichbares Modell von Shimano gefahren – allerdings in der Standardbreite. Von der breiten Ausführung hätte ich mir tatsächlich noch mehr Platz im Vorfußbereich erwartet. Ein paar Millimeter mehr Platz an der Seite könnten meine Füße noch gebrauchen. Trotzdem bin ich nach mehreren Testwochen zufrieden mit dem XC5 von Shimano. Vorher hatte ich häufig das Problem, dass meine Füße nach einer Weile auf dem Bike an den Zehenspitzen angefangen haben zu kribbeln. Mit mehr Platz im Schuh hat sich dieses unangenehme Thema fast komplett erledigt.

      Die Einstellung in Kombination aus Klettverschluss und BOA funktioniert gut. Allerdings wirft das Obermaterial ein bisschen Falten, wenn ich den Schuh wirklich eng schließen möchte.

      Besonders gut gefällt mir die Farbe ‚moss green‘, sie passt gut in die Natur und sieht durch den metallic-Effekt besonders aus.

      Das hat uns gefallen ...

      + Gutes BOA-Verschlusssystem.

      + Rutschfeste Sohle sowohl im Treppenhaus als auch im Wald.

      + Sohle ist nicht extrem steif, dafür auch bequem beim Gehen.

      + Obermaterial sieht gut aus und wirkt robust.

      ... Und das nicht so sehr:

      - Die breite Variante ist nur als Männerversion und damit nur für größere Füße erhältlich.

      Der XC5 kann eine gute Option für Menschen mit etwas breiteren Füßen sein. Wer sehr breite Füße hat, wird diese Modelle vermutlich auch zu schmal finden. Ansonsten bietet der CX eine solide Option für alle, die nicht allzu viel Geld ausgeben möchten und einen Gravelschuh suchen, der eine gute Performance auf und neben dem Bike bietet.

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      Mit offenen Karten

      Ganz klar: Ohne Support auch aus der Fahrradbranche können wir die Idee des Gravel Clubs nicht leben. Aber uns ist es wichtig, euch darüber zu informieren, wo und wie wir unterstützt werden. Wir spielen mit offenen Karten.

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      Den Tag retten: Das Multitool von Daysaver

      Den Tag retten: Das Multitool von Daysaver

      Daysaver bietet ein modulares Multitool aus rostbeständigem Edelstahl. Das durchdachte System wiegt dabei nur 30 Gramm.

      Sigma Rox 12.1 Evo im Schotter-Check

      Sigma Rox 12.1 Evo im Schotter-Check

      Hightech-Radcomputer mit GPS, Navi und vielem mehr: Wir haben den neuen Sigma Rox 12.1 Evo am Gravelbike ausprobiert.

      USWE Rush 8L Bike Hydration Vest

      USWE Rush 8L Bike Hydration Vest

      Wasserspeicher auf dem Rücken: Die USWE Rush 8L Bike Hydration Vest bietet Platz für zwei Liter Wasser plus Kleinteile. Gravel Collective hat die Weste getestet.

      Peaty's Holdfast Tool Wrap

      Peaty's Holdfast Tool Wrap

      Werkzeugtasche für den Rahmen: Wir haben das neue Holdfast Tool Wrap von Peaty's Gravel Collective Schotter-Check für euch getestet.

      Peak Design Handyhalterungen im Schotter-Check

      Peak Design Handyhalterungen im Schotter-Check

      Das Smartphone am Lenker des Gravelbikes platzieren? Das System von Peak Desing macht es möglich. Wie gut das funktioniert? Wir haben es ausprobiert.

      MucOff Stealth Tubeless Tag Holder

      MucOff Stealth Tubeless Tag Holder

      Unsichtbar unter dem Reifen des Gravelbikes versteckt, soll der "Stealth Tubeless Tag Holder" von Muc-Off besonderen Diebstahlschutz bieten. Wir haben es ausprobiert.

      Ileve N°1: Die neue Radbrille im Gravel Collective Test

      Ileve N°1: Die neue Radbrille im Gravel Collective Test

      Schicke Radbrille aus dem 3D-Drucker vom Start-Up aus der Schweiz: Gravel Collective hat die ILeve N°1 für Gravelbike, Rennrad und Co. ausprobiert.

      Tool im Gürtel: Fix Manufacturing Wheelie Wrench Pro im Test

      Tool im Gürtel: Fix Manufacturing Wheelie Wrench Pro im Test

      Clevere Idee: Mit dem Wheelie Wrench Pro und dem Roundhouse Belt versteckt Fix Manufacturing ein Mini-Werkzeug in der Gürtelschnalle. Wir haben es getestet.

      Pannenhelfer: Dynaplug Air im Gravel Collective Test

      Pannenhelfer: Dynaplug Air im Gravel Collective Test

      Klein, schnell, praktisch: Ist der Dynaplug Air wirklich die einfachste Art, Tubeless-Reifen am Gravelbike zu reparieren? Wir haben es ausprobiert.

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